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Das Immunsystem – unsere Armee gegen pausenlose Attacken.

Pushen Sie Ihr Immunsystem!

Unsere Lebensweise nimmt Einfluss auf das Immunsystem. Wir können es belasten und überfordern oder in seiner Arbeit unterstützen.

Eine ganze Flut von Präparaten und einige Verhaltenstipps versprechen unser Immunsystem auf Vordermann zu bringen. apogesund, Ihre Gesundheitsplattform, möchte Ihnen Strategien und Empfehlungen vermitteln, wie Sie Ihr Wohlbefinden in der kalten Jahreszeit steigern können und Erkältungen am besten anderen überlassen. 

Wir sind ununterbrochen einer großen Zahl von Keimen ausgesetzt, die sich in unserer Umgebung aufhalten: Viren, Bakterien, Pilze, Würmer u.v.a. 

Ohne dass wir es überhaupt bemerken, ist unser Immunsystem ständig mit der Verteidigung unserer Gesundheit beschäftigt – deshalb ist eine intakte Körperabwehr für uns überlebensnotwendig. Besonders Menschen, die berufs- oder situationsbedingt vielen Krankheitserregern ausgesetzt sind, Babys und ältere Personen sowie solche, die bereits an einer Grunderkrankung leiden, sind auf ein funktionierendes Abwehrsystem angewiesen. 

Das Immunsystem des menschlichen Körpers ist ein hochkomplexes Netzwerk, in dem verschiedene Organe, unterschiedliche Zelltypen, chemische Stoffe (u.a.) ununterbrochen Hand in Hand arbeiten. Krankheitserreger werden abgewehrt oder unschädlich gemacht, wenn sie es doch durch die äußeren Barrieren (Haut, Schleimhäute, Magensäure) geschafft haben. Dieser Abwehrkampf kann harmlos und unauffällig ablaufen – oder der Kampf entwickelt sich zur Schlacht und wir werden krank. Eine Erhöhung der Temperatur („Fieber“) ist zum Beispiel eine der Maßnahmen unseres Körpers, Erreger unschädlich zu machen. Meistens bildet unser Körper gleich nebenbei so genannte Gedächtniszellen („Antikörper“), um für den nächsten Angriff so gut gerüstet zu sein, dass es zu keiner Erkrankung mehr kommt. Man wird „immun“ gegen diesen Keim. 

Zuweilen begeht unser Immunsystem aber auch Irrtümer. Beispielsweise bewertet es manche Stoffe als Eindringlinge, die dem menschlichen Organismus gar nicht schaden würden, und reagiert mit entsprechender Körperabwehr – das äußert sich als „Allergie“. In anderen Fällen stuft das Immunsystem körpereigenes Gewebe als Fremdkörper ein, das bekämpft werden muss. Daraus entwickeln sich so genannte Autoimmunerkrankungen wie rheumatoide Arthritis, multiple Sklerose u.a.

Unsere Lebensweise nimmt Einfluss auf das Immunsystem. Wir können es belasten und überfordern oder IN SEINER ARBEIT UNTERSTÜTZEN.

Unregelmäßige und ungesunde Ernährung (viel Zucker und Fett, wenig Vitamine und Mineralstoffe), Stress, psychische Belastungen und Erkrankungen, übermäßiger Genussmittelgebrauch (Alkohol, Nikotin, u.a.), eine geschädigte Darmflora und die Einnahme gewisser Medikamente sowie höheres Alter und häufiges Kranksein schwächen unsere Abwehr.

 

Andererseits kann eine gesundheitsbewusste Lebensweise unser IMMUNSYSTEM AUFPUTSCHEN:

  • ausreichend Schlaf und Ruhepausen
  • ausgewogene Kost mit vielen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen (Gemüse, Obst, Milchprodukte, Vollkorn) – wenn das nicht möglich ist, empfehlen wir Mikronährstoffprodukte oder orthomolekulare Nahrungsergänzungspräparate
  • regelmäßige Bewegung, wenn möglich an frischer Luft
  • Vermeidung von Dauerstress und
    eventuell Entspannungsübungen
  • kleine Alltagspausen und Tätigkeiten,
    die der Seele gut tun. Ein positives Lebensgefühl und fröhliches Lachen hält uns gesund.
  • kein Alkohol und Nikotin
  • angemessene Hygiene-Maßnahmen
    zur Vermeidung von Ansteckung (Hände, Türgriffe)
  • zur Stärkung der Schleimhäute
    in Nase und Mund: Nasenspülungen mit 0,9%-iger Salzlösung oder Vernebler bzw. Luftbefeuchter
  • speziell vor der Wintersaison: Grippe- und Pneumokokkenimpfung (Pneumokokken sind Bakterien, die Lungenentzündung auslösen können).

WIRKSTOFFE ZUR UNTERSTÜTZUNG
ODER VORBEUGUNG

  • Vitamin C: schützt Zellen vor „oxidativem Stress“, kann die Dauer der Erkrankung verkürzen.
  • Zink: besonders gut wirksam bei viralen Infekten, kann die Schwere einer Erkältung mildern. Vorbeugend oder bei den ersten Anzeichen der Krankheit ausreichend hoch dosiert einnehmen.
  • ß-Glukan aus dem Austernseitling (Pilz): innovativer Wirkstoff (wissenschaftliche Einschätzung unterschiedlich).
  • Pro- oder Präbiotika: bauen eine gesunde Darmflora auf (der Darm mit seinen Billionen Mikroorganismen ist für ein intaktes Abwehrsystem von großer Bedeutung).

PFLANZLICHE MITTEL

  • roter Sonnenhut: bei Husten und Halsschmerzen – eine immunstimulierende Wirkung wird angenommen.
  • Thuja-Extrakt: abwehrstärkend
  • Alternativ: homöopathische Einzel- oder Komplexmittel, ätherische Öle (Inhalationen), Schüßler Salze.

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