Home Hund & Katz Vier Pfoten im Siebten Himmel

Auch unsere Lieblinge haben Frühlingsgefühle.

Vier Pfoten im Siebten Himmel

Wir haben Glück! Denn in dieser Zeit der auferlegten Isolation sind wir – alleine und ohne Garten lebende – HundebesitzerInnen eben nicht allein.

Von der Schwanzspitze bis zu den Ohren strahlt unser Vierbeiner vor Glück, wenn er in diesen Frühlingstagen wieder draußen toben darf – was unwillkürlich auch bei uns für gute Laune sorgt, egal wie sehr uns Corona im Griff hat. Unsere Lieblinge wissen gar nicht, welche Ausnahmesituation rund um sie herrscht, wundern sich vielleicht nur, warum so viele Menschen plötzlich einen Maulkorb tragen.

Uns Tierhaltern ist der Freigang mit unseren Fellnasen erlaubt und das sollten wir kräftig ausnutzen, um auch selbst soviel Normalität wie möglich zu leben. Wir hören und sehen dieser Tage rund um die Uhr fachkompetente Empfehlungen, was wir Menschen tun sollen, um gerade jetzt gesund zu bleiben. Für das Leben unserer Tiere sind allerdings wir Besitzer verantwortlich. So wunderbar der Frühling für unsere Vierbeiner ist, er hat auch seine Tücken!

GESUNDHEITSRELEVANTE TIPPS FÜR BELLO & CO:

AUFBAU DER KONDITION UND DER MUSKELN

Wie Herrchen und Frauchen, sind auch unsere Hunde über den Winter ein wenig schlapper geworden. Ein „Kaltstart“ im Frühling könnte eine Überbeanspruchung und sogar Verletzungen nach sich ziehen, deshalb sollte die körperliche Aktivität langsam gesteigert werden (wie bei uns selbst).

Hund spazieren
Gemeinsam Spazieren gehen – in Zeiten von
Corona eine der wenigen Freuden…

FELLWECHSEL

Der Staubsauger hat jetzt Hochsaison, denn der Fellwechsel zieht sich über 6-7 Wochen. Gönnen Sie Ihrem Liebling öfters als sonst ein ausgiebiges Bürst- und Massageprogramm, das unterstützt ihn beim Abwurf des Winterfells.

ZECKEN

Zecken halten sich besonders gerne im Gras und in Büschen auf und fallen beim Vorbeilaufen auf den Hund. Ein Zeckenbiss ist für den Hund sehr riskant. Zwar kommt es höchst selten zu einer Ausbildung der Frühsommermeningoenzephalitis (FSME), die für uns Menschen so gefährlich ist, dafür kommt es häufiger als bei uns zu anderen Erkrankungen wie Anaplasmose, Ehrlichiose, Babesiose und Hepatozoonose. Diese Krankheiten treten in letzter Zeit häufiger auf, weil die Zecken sie aus dem Süden „einschleppen“, und können teilweise zu schweren Folgeschäden und zum Tod führen. Auch die Borreliose wird wie bei uns Menschen von Zecken übertragen. Lassen Sie sich dazu von Ihrem Tierarzt beraten und verwenden Sie unbedingt ein wirksames Mittel als Schutz, auch wenn es etwas teurer ist! Zudem sollten Sie Ihren Vierbeiner nach jedem Spaziergang auf Zecken absuchen und diese sofort fachgerecht entfernen.

FRÜHLINGSGEFÜHLE – PAARUNGSZEIT

Nicht anders als bei uns Menschen wird im Frühling durch die Zunahme der Sonnenstunden die Produktion des „Schlafhormons“ Melatonin gedrosselt und gleichzeitig vermehrt Serotonin gebildet, wodurch unsere Fellnasen einen Energieschub verspüren. Bei manchen schleicht sich zwar anfangs durch die Umstellung so etwas wie Frühjahrsmüdigkeit ein, aber nach einiger Zeit kennt die Unternehmungslust keine Grenzen.

Hunde - Paarungszeit
Frühlingszeit ist Paarungszeit –
Nachwuchs sollte aber gut überdacht werden.

Das Frühjahr ist auch die Paarungszeit für Tiere. Rüden können eine läufige Hündin sogar über mehrere Kilometer erschnüffeln und geraten dann leicht außer Rand und Band. Um unerwünschten Nachwuchs zu vermeiden, ist die Kastration für beide Geschlechter die sicherste Methode, doch hilft es nicht immer, das hormongesteuerte Verhalten eines Rüden ganz abzustellen. Alle Fragen rund um dieses Thema richten Sie bitte an Ihren Tierarzt.

ALLERGIE

Auch unsere Schnüffelnasen können an einer Pollenallergie leiden. Tränende, gerötete Augen und insbesondere ständiges Kratzen können Hinweise sein. Unter dem Fell kann es zur Bildung eines Hautausschlages kommen, besonders am Unterbauch und im Gesichtsbereich. Eine rinnende Nase wie wir Menschen zeigen Hunde bei Heuschnupfen allerdings selten. Bei Verdacht sollten Sie rasch Ihren Tierarzt aufsuchen, der mittels Bluttest die Auslöser der Allergie feststellen kann.

HITZE MEIDEN!

Bedingt durch den Klimawandel steigen die Temperaturen bereits im April manchmal auf Werte über 25° Grad. Und Mai und Juni erinnern mittlerweile an den Hochsommer von früher. Bedenken Sie, dass Hunde sehr hitzeempfindlich sind, da ihnen der Abkühlmechanismus über das Schwitzen fehlt. Schatten und Wasser sind die Zauberworte für Hunde in der heißen Jahreszeit!

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